posted: Februar 28th, 2008 | by:admin
> > die NSA arbeitet ja schon kräftig am Kernel mit.
> mit, das Endprodukt heisst Secure Linux. Du möchtest wohl
> suggerieren die NSA baute Hintertürchen ein und demonstrierst
> doch nur Deine Ahnungslosigkeit.
> Der Source Code von Secure Linux ist verfügbar. Schon klar
> was das heisst? Kein Geheimdienst der Welt würde ein Tele-
> fon verwanzen und dann “Angezapft” auf den Hörer schreiben.
> Hintertürchen einzubauen lässt sich nur in Closed Source
> verschleiern:
> http://www.heise.de/tp/english/inhalt/te/5263/1.html
> In Deinem wirren Denken ist natürlich alles wahr, auch das
> Gegenteil.
Wieso nicht? Die beste Möglichkeit etwas zu verstecken, ist in der
Menge. Oder hat sich schon jemals ein Agent mit Sonnenbrille und
Trenchcoat getarnt?
Grüßle Surpher
P.S. “Man sieht nicht gut mit den Augen, sondern nur mit dem Herzen.”
posted: Februar 27th, 2008 | by:admin
Hmm. Da findet also wieder mal eine Messe zur
Unterstützung des armen kleinen Hobbits, äh Pinguins aus
Finnland statt (10 Millionen Nutzer), damit er sich besser
gegen das große Böse aus Mordor, äh … Redmond behaupten
kann.
Und da “Code is everything”, laden wir auch gleich mal
ein paar hundert Programmierer ein und lassen sie wild
drauf los schreibseln. Am bestem noch ohne Zielvorgabe und
völlig planlos.
Und dann machen wir noch einen Wettbewerb daraus, damit
man die Leute auch noch bei ihrem Ehrgeiz packen kann.
Passende Metapher?
Tausend Affen und Schreibmaschinen und wer Shakespear auf
ägyptisch rauskriegt kriegt eine Banane?
Und dabei vergisst man gerne, daß das Entwickeln
von Software nur zu zehn (10) Prozent aus
Programmierung besteht und zu 90% aus
Entwurf, Koordinierung und Tests.
Andernfalls kommen dann so schöne Konstrukte raus wie
“mplayer”:
main() Funktion von 1000 Zeilen Länge mit Hunderten von
#ifdefs, … *grusel*.
Und dessen Entwickler sind stolz auf das
Design der Video-Codec Schnittstelle …
Open Source Coding Marathons:
Der Versuch des Nachbaus von Notre Dame
ohne Architekt ;-).
Wunderbare Software, die “funktioniert”, aber
herrlich einfach zu warten ist. Genau wie große
Teile vieler Open Source Projekte,
die noch tausende von völlig überflüssigen Fehlern
enthalten, weil sich keiner mehr in dem Wust
auskennt.
Mel Gorman:
“[…] if software engineers built a shed,
no one would agree on what shape it would
be, it would built with different types
of materials everywhere, held together with
duct tape or paperclips and no one would
understand how it was powered exactly but
it would magically stand up and no one would
question it until it was noticed there was
no door.”
Wobei der Terminus “Software Engineer” hier
falscht gebraucht wird, das müßte “Programmierer”
heißen ;-).
Wer Ironie innerhalb und außerhalb der Tags finden
sollte, möge sie bitte weiterverwenden.
Meine hier völlig überspitzt dargestellte Meinung
gehört mir und nur mir, und wer sie gegen mich verwendet
lädt damit alle Schuld auf sich ;-).
Sicherheitshalber enschuldige ich mich gleich mal bei
allen, die sich jetzt beleidigt fühlen. Es gibt
sehr viele hervorragende Open Source Programmierer.
Seufz,
dhke
posted: Februar 27th, 2008 | by:admin
> Das ganze ist eine totale Geldverschwendung. Das Geld sollten sie
> lieber in die Produktion oder dem Kauf von besseren Filmen stecken.
> Außerdem ist das ganze nicht mehr modern, sondern seit mindestens
> zwei Jahren schon “out”. Klar, daß das das ZDF nicht merken kann,
> aber sich dennoch immer gerne Geld abknöpfen lässt. Ich erinnere
> daran, daß das ZDF noch dieses Jahr ein paar hundert Millionen Euro
> für genau solche haben Zwecke (Internetaktivitäten, die nicht zum
> Auftragsbereich des ÖRR gehören) mehr haben wollte, was zum Glück
> abgelehnt wurde.
posted: Februar 27th, 2008 | by:admin
> > Nein, man zahlt (jetzt schon) allein nur für die ~Möglichkeit~ des
> > Anschauens
> Cool! Das mach ich auch. Ich stell nen Tisch mit irgendwelchem
> Krimskrams drauf an die Straße und geh dann von Haus zu Haus und
> kassier ab. Wer nicht blechen will, wird verklagt. Müsste der Logik
> nach doch gehen, oder?
Genau, schliesslich kostet dich der Betrieb des Standes “zum Wohle
der Allgemeinheit” ja Geld.
Solange es ein Gesetz gibt, das dir das erlaubt, ist das juristisch
kein Problem. Solche Gesetze gibt es zu Hauf. Stichwort: KAG
(Kommunalabgabengesetz)
nur eben zum Vorteil der Staatsmafia und nicht des einfachen oder
einzelner Bürger(s).
Da ist es z.T. sogar noch perfider geregelt: stell dir vor du
müsstest nicht die Leute verklagen, sondern du könntest es von deren
Konto ohne Widerufsrecht direkt einziehen und die können erst
hinterher versuchen dich zu verklagen.
posted: Februar 26th, 2008 | by:admin
Ja natürlich Du hast vollkommend recht!
Ich sitze hier mit meinem Pinguin PC und blicke aus dem Fenster
auf die dunklen Strassen von München und spüre die dunkle Macht aus
allen Ecken kriechen. Überall greift der dunkle Herrscher umsich.
Nur eine kleine Gruppe wacker, freiheitsliebender Programmierer
schreibt mühsam in dunklen, stürmischen Nächten OSS Code für eine um
die Menschheit zu befreien, die schon fast der dunklen Macht
verfallen ist….
Mein Tipp: Fenster auf! Computer raus (egal mit oder ohne Pinguin)!
Und Fenster wieder zu!
Ich habe bis vor 2 Monaten - während meines Studiums - bei
CSS-Projekten mitgearbeitet und bei 90% der Sachen wurde schlampig
gearbeitet, bzw Programme mit Fehlern ausgeliefert, wg Termingründen,
Unfähigkeit, Personalknappheit, nicht behebbare Fehler in MFC-Klassen
usw.
Und seit kurzem habe ich ein wenig mit OSS zu tun und habe natürlich
auch viel Schrott gefunden. Einziger Vorteil: ich könnte
“theoretisch” jeden Fehler in einer fremden Klasse suchen und
beheben, bzw alles neu schreiben, da der Code ja “offen” ist. Aber
inzwischen (nach Jahren des Kampfes mit Win, Linux, Unix, SPS, C,
C , Assembler usw usw usw) ist mir ein Biergartenbesuch viel lieber
als der ganze Sch…! Und am nächsten Tag kann man immer noch ein
Update schreiben.
(PS.: Ich überlege ernsthaft, den ganzen IT-Mist nur noch nebenbei zu
machen um überleben zu können und mich für ein Zweitstudium
einzuschreiben, zB.: Archäologie)
Gute Nacht von jemand, der sich ärgert, warum er vor dem PC sitzen
muss
und nicht in einer Latinobar ist.
posted: Februar 25th, 2008 | by:admin
> Völlig überspitzt ist noch untertrieben.
Aggressiv formulierte Kritik führt meist dazu, daß
sich die Gegenseite (ich schreibe übrigens auch OSS)
aufgerufen fühlt, einem das Gegenteil zu beweisen.
> Das Problem an deinem Beitrag ist, dass er nicht wirklich was mit
> OpenSource zu tun hat. Es gibt gut designte OpenSource Programme (wie
> z.B. KDE) die wohl den meisten Kriterien für gutes Software-Design
> genügen und es gibt schlecht designte.
Bei Open Source ist aber der Entwurfsschluder häufiger.
Aufgrund des besseren Supportkonzepts (ich nenn’ das jetzt
mal einfach so) fällt das aber dem Endnutzer nicht so stark
auf.
Auch bei KDE fallen mir auf Anhieb einige Entwurfsfehler ein.
Allerdings nicht halb so viele wie bei anderen Kandidaten
(die ich hier auch Pietätsgründen mal verschweige, schließlich
kann sich jeder den Source selber reinziehen).
Ich muß allerdings auch zugeben, daß ich KDE 3.0 noch nicht
wirklich getestet habe, weil mir der Übersetzungsprozeß inzwischen
zu kompliziert geworden ist. Und das Selbstkompilieren gehört
irgendwie zum Benutzerstolz dazu ;-).
> Keine Frage. Aber das gleiche
> gilt für ClosedSource. Ich hab Einblick in mehrere Software-Firmen
> und oftmals ist es immer dasselbe. Es ist meistens schlicht keine
> Zeit, um vorbildlich UML-Diagramme zu erstellen und die
> Datenbank-Schemata per ER-Diagramm zu entwerfen.
ACK
> Klar macht man sich
> auch dann noch einen groben Plan zum weiteren Vorgehen, aber eben nur
> sehr grob.
> Und dann wird drauf los programmiert, schließlich hat man einen
> Termin einzuhalten.
Ich habe nichts anderweitiges behauptet. Aber die OSS
Progies behaupten ja großteils, daß sie *in jedem Fall*
bessere Software schreiben. Dies entspricht schlichtweg
nicht der Wahrheit.
> Zumindest ist das bei den meisten Firmen wohl so,
> die Auftragssoftware schreiben. Bei den anderen ist es der Markt und
> die Konkurrenz die den Druck ausübt, möglichst schnell eine neue
> Version rauszubringen.
Das Konkurrenzdenken ist auch eine Grundlage der Open Source
Bewegung geworden. Letztendlich geht es vielen nicht darum,
eine Leistung für die Gemeinschaft zu erbringen, wie ESR nicht
müde wird, immer wieder von sich zu geben, sondern darum
daß die Gemeinschaft den Status des jeweiligen als “Hacker”
und guter Programmierer anerkennt. Deutlich sichtbar in
einigen Einträgen im Jargon File (z.B. hacker, demigod, linus).
Wenn einige der Leute *wirklich* so denken, wundert mich
gar nichts mehr.
> Auch bei OpenSource wird sicherlich oft geschlampt. Aber bei den
> großen, guten OSS-Programmen ist das im Regelfall nicht so, da man
> ansonsten das ganze nicht mehr koordinieren kann.
Das sagen mir meine Quelltextarchive aber anderes:
XFree86 ist okay, aber teilweise etwas unstrukturiert
KDE ist okay.
glib
posted: Februar 25th, 2008 | by:admin
>
> Völlig überspitzt ist noch untertrieben.
> Das Problem an deinem Beitrag ist, dass er nicht wirklich was mit
> OpenSource zu tun hat. Es gibt gut designte OpenSource Programme (wie
> z.B. KDE) die wohl den meisten Kriterien für gutes Software-Design
> genügen und es gibt schlecht designte. Keine Frage. Aber das gleiche
> gilt für ClosedSource. Ich hab Einblick in mehrere Software-Firmen
> und oftmals ist es immer dasselbe. Es ist meistens schlicht keine
> Zeit, um vorbildlich UML-Diagramme zu erstellen und die
> Datenbank-Schemata per ER-Diagramm zu entwerfen.
Genau. Es liegt bei kommerziellen Projekten nicht unbedingt an
fehlender Lust oder fehlender Einsicht. Entwicklung ist schlicht und
einfach unglaublich teuer - da zählt jeder Monat extra, der u.U. in
ein vernünftiges Design gesteckt wird. Da bei Entwicklungsbeginn die
Marktchancen nur abgeschätzt werden können, versucht man den Aufwand
halt so klein wie möglich zu halten. Das sich das u.U. später rächt,
ist vielen Firmen _bewußt_ - man geht das Risiko aber ein.
Selbst gute Programmierer können übrigens ein fehlendes Design nicht
rausreißen; spätestens dann, wenn eine kritische Größe erreicht ist,
kann der einzelne die Anwendung nicht mehr überblicken und er ist
gezwungen, sich auf einen Teil davon zu konzentrieren. Da aber mehr
als nur selten dieser Teil mit vielen anderen Teilen zusammenarbeiten
muß, ist die Summe der Einzelqualitäten schlußendlich entscheidend -
ohne ein durchdachtes Design kommt es dann häufiger zu mangelnde
Gesamtqualität, obwohl der Einzelne durchaus korrekten und guten Code
geschrieben hat.
Bei einer OSS-Entwicklung sollte doch häufig die Zeit nicht der
wesentliche Faktor sein - klar es gibt Ausnahmeentwickler, die von
Firmen unterstützt werden aber die Regel ist das meines Wissens nach
nicht. Und wenn man schon keine Unterstützung kriegt, braucht man
sich um die Kosten doch keine Gedanken zu machen und kann sich
folglich mehr Zeit nehmen. Deshalb _sollte_ die OSS eigentlich eine
bessere Gesamtqualität liefern, da auf ein gutes Design viel Zeit
verwendet werden kann - daß das in der Realität nicht unbedingt
zutrifft (Stichworte: Spaß am Entwickeln, keiner hat Lust ein Design
zu machen), ist hoffentlich klar.
> Auch bei OpenSource wird sicherlich oft geschlampt. Aber bei den
> großen, guten OSS-Programmen ist das im Regelfall nicht so, da man
> ansonsten das ganze nicht mehr koordinieren kann. Und die OSS
> Programmierer haben einen Vorteil. Sie stehen nicht unbedingt unter
> dem Druck, dass es am 15.04. fertig sein muss.
Äh. Ja. Ok. Du hast das auch geschrieben :-/
Mirko
posted: Februar 24th, 2008 | by:admin
> Völlig überspitzt ist noch untertrieben.
> Das Problem an deinem Beitrag ist, dass er nicht wirklich was mit
> OpenSource zu tun hat. Es gibt gut designte OpenSource Programme (wie
Hab ich was falsch verstanden oder gings in seinem Beitrag um die
Sinnlosigkeit eines derartigen Programmier-Contests? Dem stimme ich
naemlich voll zu.
Vor allem wuerde mich interessieren was sie mit “Code optimieren”
meinen? Laufzeit oder Struktur?
> Auch bei OpenSource wird sicherlich oft geschlampt. Aber bei den
> großen, guten OSS-Programmen ist das im Regelfall nicht so, da man
> ansonsten das ganze nicht mehr koordinieren kann. Und die OSS
> Programmierer haben einen Vorteil. Sie stehen nicht unbedingt unter
> dem Druck, dass es am 15.04. fertig sein muss.
Oder sie verlieren die Lust dran, nachdem sie 20 Skins gebastelt
haben und das was noch nix tut schon mal ganz gut ausschaut
\Maex
posted: Februar 24th, 2008 | by:admin
> Wer Ironie innerhalb und außerhalb der Tags finden
> sollte, möge sie bitte weiterverwenden.
>
> Meine hier völlig überspitzt dargestellte Meinung
> gehört mir und nur mir, und wer sie gegen mich verwendet
> lädt damit alle Schuld auf sich ;-).
Völlig überspitzt ist noch untertrieben.
Das Problem an deinem Beitrag ist, dass er nicht wirklich was mit
OpenSource zu tun hat. Es gibt gut designte OpenSource Programme (wie
z.B. KDE) die wohl den meisten Kriterien für gutes Software-Design
genügen und es gibt schlecht designte. Keine Frage. Aber das gleiche
gilt für ClosedSource. Ich hab Einblick in mehrere Software-Firmen
und oftmals ist es immer dasselbe. Es ist meistens schlicht keine
Zeit, um vorbildlich UML-Diagramme zu erstellen und die
Datenbank-Schemata per ER-Diagramm zu entwerfen. Klar macht man sich
auch dann noch einen groben Plan zum weiteren Vorgehen, aber eben nur
sehr grob.
Und dann wird drauf los programmiert, schließlich hat man einen
Termin einzuhalten. Zumindest ist das bei den meisten Firmen wohl so,
die Auftragssoftware schreiben. Bei den anderen ist es der Markt und
die Konkurrenz die den Druck ausübt, möglichst schnell eine neue
Version rauszubringen.
Auch bei OpenSource wird sicherlich oft geschlampt. Aber bei den
großen, guten OSS-Programmen ist das im Regelfall nicht so, da man
ansonsten das ganze nicht mehr koordinieren kann. Und die OSS
Programmierer haben einen Vorteil. Sie stehen nicht unbedingt unter
dem Druck, dass es am 15.04. fertig sein muss.
> Sicherheitshalber enschuldige ich mich gleich mal bei
> allen, die sich jetzt beleidigt fühlen. Es gibt
> sehr viele hervorragende Open Source Programmierer.
>
>
> Seufz,
> dhke
deconstruct
posted: Februar 23rd, 2008 | by:admin
> Du meinst also, wenn man Programmierern genau vorschreibt,
> was sie zu programmieren haben, wenn sie also nach Plan
> d.h. nicht planlos programmieren, dann kommt etwas
> vernünftiges heraus. Aber Du täuscht Dich.
Sorry, aber wenn sich hier einer täuscht, dann bist das Du. Es gibt
wohl sehr wenig Bereiche, die mit ähnlichen Restriktionen behaftet
sind, wie große Programmierprojekte. Wenn man jeden nach gut Dünken
drauflos programmieren lassen würde, würde a) das Projekt viel länger
dauern, b) viel mehr kosten und c) hätte das Ergebnis mit dem
Pflichtenheft nichts mehr zu tun.
> Gute Entwickler brauchen Freiheit, dann leisten sie
> am meisten.
Aha, dann laß mal einem Entwickler die Freiheit, so zu arbeiten, wie
es ihm einfällt. Das macht er 2 Jahre lang und dann fährt er gegen
einen Baum, und das Chaos bricht aus, weil sich kein Schwein in
seinen Programmen zurechtfindet.
> Es würde auch kein vernünftiger Mensch auf den Gedanken
> kommen, Einstein vorzuschreiben, womit er sich gefälligst
> zu beschäftigen hat.
Was ist denn das für ein Humbug. Wenn du irgendwo als Programmierer
arbeitest, wird dir sehr wohl und sehr exakt vorgeschrieben womit und
in welcher Art und Weise du dich zu beschäftigen hast.
Mag sein, daß deine Ideologie bei einigen Hobbyprogrammierern Sinn
macht, aber die Ergebnisse möchte ich mal sehen.
Gruß
H A L