Ich finde das oK - LinuxTag 2003 mit Coding-Marathon
Also, wenn wir jetzt anfangen, aus Prinzip die Programme des einen
oder anderen Betriebssystems einzusetzen oder nicht, dann haben wir
nichts gewonnen.
Das ist eine unnötige Polarisierung, die verhindert, dass man von den
Qualitäten des anderen lernt.
Ich bin Linux- und Open-Source-Fan, aber warum soll ich ohne
besonderen Grund auf meinen Notebook mit XP und “Office 97″ (ich bin
ein ausgesprochener Feind unnötiger Updates) verzichten?
Natürlich gibt es eine Art Werbe-Notwendigkeit, und das sollen die
auch tun, die mit den entsprechenden Anwendungen vertraut sind.
Also ich glaube, wenn ich mit meinem PowerPoint werbende Folien für
Linux/OSS zeige, ist das allemal besser, als mich mit einer
Anwendung, mit der ich mich nicht auskenne, vor allen Leuten zu
verhaspeln.
Und auch, wenn das Konkurrenzprodukt 1000 mal besser ist, solange ich
damit nicht umgehen kann, gehe ich ein Risiko ein und mit PP kenne
ich mich aus.
An dieser Stelle möchte ich mal auf ein paar grundsätzliche Dinge
hinweisen:
Es gibt nicht die optimale Anwendung “für alles”, so wie es auch
nicht “die einzig wahre Programmiersprache” gibt. Aber es gibt gute
und schlechte Programmierer/Anwender.
Mir ist ein guter FORTRAN-Programmierer wesentlich mehr Wert als ein
schlechter Programmierer mit C .
knC