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22. Februar 2008

Rechteverwerter - Private TV-Sender kritisieren Marathon-L…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 05:01
Warum eigentlich sollten Radio und vielleicht auch Fernsehsendung nicht auch über Internet übertragen werden. Die notwendigen Bandbreiten sind inzwischen verfügbar (für wirklich gutes Fernsehen reicht es auf der letzen Meile vielleicht noch nicht ganz), die Endgeräte bei den interessierten Verbrauchern (early adopters:) auch. Einzig die Rechteverwerter und deren offensichtlich einflußreiche Lobby wissen dies noch zu verhindern. Bei der Ausstrahlung einer Sendung oder auch nur eines einzigen Titels richtet sich die an sie zu entrichtende Gebühr (angeblich zur Unterstützung des Künstlers) nach der erreichten oder erreichbaren Zuhörerschaft. Konkret also der Anzahl Köpfe rund um einen Sendemasten (oder angeschlossen an eine Kabelnetz) mal einem EURCent Betrag. Beim Internet, eigentlich ja auch ein Kabelnetz - halt ein weltumspannendes - ist nun aber die Anzahl der potenziellen oder auch nur wahrscheinlichen Höhrer/Empfänger nicht mehr wirklich auszumachen. Die dem Rundfunk am ehesten entsprechende Technik solche Daten im Internet günstigst zu verbreiten, das Multicasting, kann nicht eingesetzt werden, weil die Abgaben für die Sender dann ins Unermeßliche liefen. Stattdessen müssen sie im Unicast-Betrieb und mittels Content Delivery Networks nach paralellen Sessions zahlen. Der technische Verteilaufwand, die notwendigen Bandbreiten und die damit verbundenen Kosten sind dadurch um ein vielfaches höher als eigentlich notwendig. Und, wem haben wirs zu verdanken ? - Nein, nicht Ricola. Die Sendeanstalten, privat oder öffentlich, verbrennen Unmengen Geld um technisch auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Gleichzeitig greift die Medienindustrie immer agressiever und weiter in in das politische und gesellschaftliche Spiel ein um ihre Pfründe nicht nur zu sichern, sondern über alle Maßen hin auszudehnen. nXop!

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