Re: Typisch Linux Programmierer…. - LinuxTag 2003 mit Coding-Marathon

> Danke für deine Antmann.de/blog/?m=200608″>wort, denn genau das will ich damit sagen. Für
> mich ist Linux ein Betriebssystem, das ich benutze, und keine Sekte,
> der ich angehöre.
… wunderbar. Wenn sich dieser pragmatische Ansatz auch auf deine
Formulierungen umsetzen lässt, werden Diskussionen mit dir sinnvoll.
Allerdings versuchen “richtige” Sekten neue
> Mitglieder zu finden, indem sie besonders freundlich zu
> “Andersgläubigen” sind.
… tja, darum hinkt vermutlich der Sekten-Ansatz punkto Linux.
Klingt eher nach MS …
> Geh hin und zähle selbst. Mehr als 80% der gehosteten Projekte hat
> noch nicht einmal das selbst zugewiesene “stable”-Attribut.
… damit hätte ich dann immer noch eine beeindruckende Auswahl an
stable Produkten, wenn ich mich nur auf dieses Attribut festlegen
würde.
> Und
> selbst diese Programme sind zwar oft stabil, was aber nicht unbedingt
> brauchbar ist.
… was immer du jetzt unter “brauchbar” verstehst. Einige der dort
vorgestellten Programme habe ich schon verwendet und finde sie für
meine Zwecke durchaus “brauchbar” (und ich verfüge über keine
Kernel-Hacker Qualitäten).
> Über die Zeit habe ich eine Reihe von Projekten
> betrachtet, teilweise auch versucht mitzumachen. Ausnahmslos sind sie
> gescheitert, weil zu früh mit dem Implementieren begonnen wird, bevor
> überhaupt erst raus ist, was gemacht werden soll.
… dann scheinst du kein Händchen für Projektauswahl zu haben, oder
dein Einsatz ist im Versuchsstadium geblieben. Es gibt entsprechend
erfolgreiche Projekte (inklusive dem Linux-Kernel) die genau so
begonnen haben.
> Wo kann man die Hand für was aufhalten? Mir geht es darum, meine Zeit
> sinnvoll einzusetzen. Wenn du beruflich entwickelst, kostest deine
> Zeit Geld. Wenn ich mich privat engagiere, ist meine Zeit mein
> Kapital. Wenn ich also sinnvoll an ein Problem herangehe, ist die
> Wahrscheinlichkeit, es in absehbarer Zeit zu lösen höher als wenn ich
> mal darauflos programmiere.
… dann widme dich solchen sinnlosen Aufgaben. Ausser einem flame
bait habe ich bis jetzt nichts konstruktives von dir gesehen und das
ist dann doch ein bischen wenig als Referenz.
> Ich kann auch Richard Stallmans Argument
> nicht nachvollziehen, mal einen Prototypen zu programmieren, und wenn
> er nicht ok ist, wegzuwerfen und auf der Basis des Know Hows neu
> anzufangen.
… dann ist diese Vorgehensweise halt nicht deine bevorzugte, so
what? Dass es auch so funktioniert, wurde bereits demonstriert.
> Das mag bei begrenzt komplexen Programmchen wie Mail usw.
> noch klappen. Aber ich will nicht daran denken, dass das
> Mozilla-Projekt jetzt seine Sources über Bord wirft und neu anfängt,
> da sie erkannt haben, dass das System was langsam ist.
… und? Musst du für die Entwicklung von Mozilla bezahlen? Kannst du
deswegen die Version 1.4 nicht nutzen? Ist nicht das erste Projekt,
wo man sich irgendwann zu einem Redesign entschliesst, und wird auch
nicht das letzte sein. Die “perfekte” Lösung, die man gleich auf
Anhieb findet, gibt es nur in den seltesten Fällen, soviel sollte
selbst dir klar sein, wenn du schon länger in der IT-Branche
unterwegs bist.
> Schau mal bei Multimedia|Graphics|3D Modeling und zähle mal die
> Programme zum Erstellen von 3D-Szenen. Dann zählst du mal die
> Programme, mit denen man arbeiten könnte.
… für welchen Anwendungsfall? Für Povray? Oder eine eigene Lösung?
Warum nicht zu Dingen wie Blender greifen, wenn man entsprechende
Resultate haben will. Selbst wirfst du anderen vor, dass sie planlos
sind, und dann greifst du irgendeine Kategorie heraus, ohne den
Anwendungsfall zu definieren.
> Eigentlich zeugt doch die dargestellte Analyse, dass ich mich mit der
> Sache beschäftigt habe. Auch wenn dir das Ergebnis nicht gefällt.
.. Analyse? Du redest von einer Schätzung, und willst mich davon
überzeugen, dass du dich damit beschäftigt hast? Und willst andere
von deiner Methodik überzeugen? Dream on.
> Genauso wie Windows negative wie positive Eigenschaften hat, hat
> Linux sie auch. Wie gesagt, es sind beides Betriebssysteme und nichts
> anderes.
… wunderbar. Endlich einmal eine Aussage, die ich so stehenlassen
kann.
> Und ich wünsche mir einfach, dass es mehr Leute gibt, die
> Linux einsetzen.
… wenn es entsprechende Qualitäten aufweist, wird sich dieses
Potenzial (hoffentlich) entsprechend entfalten. Die kritische Masse
erscheint mir mittlerweile erreicht.
> Ich glaube allerdings nicht, dass dies dadurch
> möglich ist, beim ersten Anzeichen von Kritik den Hammer
> herauszuholen.
… genausowenig wie platte Kommentare, wo man die Argumente mit der
Lupe suchen muss. Oder Schätzungen und Glaubenseinstellungen, weil
man Angst um das eigene Know-How hat. Funktioniert nicht.
> Aber das habe ich ja im ersten Satz meiner Antwort geschrieben. ;-) … s.o. … wenn du diskutieren willst, gerne. Wenn du flamen
willst, komm’ ich halt auch mit der groben Kelle. Deine Entscheidung

cd

One Response to “Re: Typisch Linux Programmierer…. - LinuxTag 2003 mit Coding-Marathon”

  1. marathon-laufen » Blog Archive » Re: Und wieder kein Quicktime sondern nur Real und Windows Media Player - Private TV-Sender kritisieren Marathon-L… Says:

    […] marathonr BÄH. Schließlich gibts den Quicktime Broadcaster und den > Streaming Server nur kostenlos, wenn man das vorher durch überteuerte > Hardware subventioniert hat. > Apple ist schlimmer als MS und Intel zusammen. Das ist FAKT. Hallo Thomas, das ist schon spannend, was Du da so sagst, denn anscheinend subventionierst Du ja die Windows-Media-Kacke auch, oder macht MS neuerdings richtige Verluste ? Was mich nervt, ist die mangelnde Unterstützung verschiedener Hersteller, stell Dir mal vor, das wäre mit Parteien so (”Das ZDF unterstützt nur die FDP” wäre doch ziemlich nervig, oder ?). Ich wll die Wahlfreiheit eben auch auf technischer Seite haben, schliesslich gibt es inzwischen auch mehrere Hersteller als nur den VolksWagen… Auf das Geheule bin ich gespannt, wenn es nur noch eine MS-welt ohne Alternative geben wird, denn dann ist es aus mit der Demokratie, das ist dann das Ende der Wahlfreiheit und als erstes werden die Preise angehoben, denn es gibt ja keinen Konkurrenz mehr…. Hardware ist nicht alles, aber sicherlich hat Qualität einen Preis und lässt sich nicht nur in MHz messen, sondern hat viele Aspekte, aber das führt zu weit, um es Dir zu erklären… Sven […]

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