Fair ist nicht die Frage - Das große Spiel
href=”http://www.takkiwrites.com/conergy-marathon-hamburg-2008/”>marathonMichael Kastner schrieb am 10. Juli 2002 11:21
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> > > Noel Byron schrieb am 10. Juli 2002 11:05
> > > > Nur werden die Stücke kleiner, die sich der Durchschnitt
> > > > vom Kapitalismuskuchen abschneiden kann.
> [snip]
>
> > Ich bin wirklich kein Wirtschaftsexperte. Aber mir stellt sich die
> > Sache ein bischen anderst dar. Wenn ich lese, dass sich 1998 0,6%
> > der Deutschen Bevölkerung 25% des Kapitals teilten und 10% der
> > Leute insgesammt um die 90% des Kapitals, denke ich mir, dass
> > das Geld ungerecht verteilt ist.
> >
> [snip]
>
> > > > Solange ich mit Geld, Geld verdienen kann, fällt es nach ‘oben’.
>
> Es ist ja nicht so, das man nur reich wird wenn man vorher reich war.
> Schaut euch doch mal an, wer reich ist: Bill Gates, Gebrüder
> Albrecht(Aldi), ..
> Die haben doch Ihr Geld nicht geerbt sondern selber geschaffen. Das
> verdient doch Respekt und nicht Neid.
Ja, einige wenige schaffen es tatsächlich von sich aus richtig
Reich zu werden. Der Rest wird vererbt. Das wäre ja auch OK so,
wenn es ein Gleichgewicht wäre. Aber das ist es nicht.
> Und die aktuelle Pisa-Diskussion zeigt ja schon, das alle Teile der
> Gesellschaft gleiche Voraussetzungen am Start schaffen wollen.
> Das am Ende manche gewinnen und manche verlieren, ist bei jeder
> Sportart so.
> Und ich geh lieber Kaffee-Trinken als das ich beim Marathon-Lauf
> mitmache.
Man hat die Karten selber in der Hand (ich hätte nur früher wissen
sollen, wie das läuft). Und ich finde die Lage in D auch nicht so
schlecht. Und es ist gut, dass man sich zwischen Kaffee-Trinker
und Marathon-Läufer entscheiden kann, nur befürchte ich, dass
das nicht mehr langs so ist und sich nur noch der Maraton-Läufer
nen Kaffee leisten kann.
Bin ich da alleien? Sind die Tendenzen nicht offensichtlich?
Gruß,
Noel
