Wochenende gerettet, - SCO vs. Linux: Kriegskasse aufgefüllt

würde ich sagen, wenn ich nicht noch Anderes zu
tun hätte.
Schon jetzt bringt diese Meldung jede Menge Troll-
Profis (Ja, darin sind sie wirklich Profis! :))
ans Tageslicht, und es werden noch wesentlich mehr
werden.
(”Denkt mal drüber nach” spar’ ich mir jetzt lieber ;))
Zum Thema: Bei 84% Ignoranz von einem Erfolg zu sprechen
halte ich für mehr als gewagt. Mehr noch, diesen
“Marathon” an der Seite von IBM durchzustehen halte ich
persönlich für völlig unmachbar.
Schwammige und zum Teil unverfrorene Aussagen eines
Darl Mc. Bride werden weder Insider noch in letzter
Instanz ein Gericht überzeugen können, IMHO.
Mir erscheint immer noch die schon früh aufgestellte
These am wahrscheinlichsten: “Bitte kauft uns, wir
*können* Alleine nicht mehr!”. Und typisch Amerikanisch
wird auf diese Weise um den Kaufpreis gepokert, sonst
nichts.
Daß MS *ursächlich* damit zu tun hat, wage ich als
Verschwörungstheorie abzulehnen. Daß sie gegebene
Gelegenheiten nutzen dürfte wohl kaum jemanden
ernsthaft erstaunen.
Ich bin mir wirklich sicher, daß SCO nicht gewinnen
*kann*, so oder so: Gewinnen sie erstinstanzlich oder
zeichnet sich ein Gewinn (erst- oder höherinstanzlich)
ab, werden sie *garantiert* von irgendjemandem gekauft.
(Ich hoffe von IBM, die dann den UNIX-SC freigibt,
aber auch MS wäre denkbar, da die das Geld hätten, den
Rechststreit auszusitzen.)
Gewinnen sie nicht in der ersten Instanz sind sie
sowieso nichts mehr wert und damit ein billiges Ziel
für eine Übernahme, trotz aller Finanzspritzen.
Tatsächlich betrachte ich genau diese Finanzspritzen
als eine Spekulation auf eine Übernahme, denn die
großmundigen “Marathon”-Aussagen gegenüber IBM
sind wirklich nur ein schlechter Witz.
Mein Fazit: SCO *ist* tot; ich frage mich nur nach den
Folgen, je nachdem, *wer* die aufkauft.
ym2cow,
pz

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.