Club der Milliardäre - Eigentum verpflichtet

marathon Gossenkinder, die ich kenne haben überhaupt keinen Bock zu
> arbeiten und jammern schon, wenn sie mal eine Stunde körperlich
> arbeiten sollen.
Das tut jeder. Nicht mal der Juppie, der am Wochende Marathon läuft,
hat Lust sich bei der Gartenarbeit die Finger wund zu scheuern. Bei
anderen kommen dann noch Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht und
Haltungsschäden und Bandscheiben und so stellt man fest, je älter
wird, gute Gesundheit ist kein Normalzustand.
> Ja, ich habe es geschafft aus der Gosse zu kommen, aber nicht durch
> stetes fordern von mehr Kohle, das bringt nicht das Gewünschte,
> sondern durch ständiges lernen, arbeiten und sich bemühen.
Vom Tellerwäscher zum Millionär? American way of Life? Na klar geht
das. Einige wenige schaffen das immer wieder. Wieviele haben Pech und
bleiben auf der Strecke? Gibt es wirklich Chancengleichheit?
> Wenn Leute wie Du davon sprechen, dass man aus der Gosse wolle, dann
> heißt das meistens, dass Du die Gosse gar nicht kennst und ferner das
> Herauskommen aus der Gosse daran festmachst, was jemand an Kohle
> bekommt. Typisch kapitalistisch eben.
Hier verläßt du die abstrakte Ebene und redest konkret über Probleme,
die kommen, wenn das soziale Netz zu schwach ist. Dieses Netz kann
man
stärken, in dem man einen gesunden Mittelstand fördert.
“Wohlstand für alle” war übrigends auch mal ein Slogan der CDU.
> Glaube mir, vielen Typen, die ich noch von früher kenne könntest Du
> 5000 Euro im Monat in den Arsch schieben, die würden dennoch nicht
> aus der Gosse rauskommen.
Glaube mir, vielen Unternehmen kann man monatlich 50.000 Euro in den
Arsch schieben und dennoch gehen sie nach ein paar Jahren Konkurs.

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