Re: Scientology ist eine terroristische Vereinigung. - Google hat Scientology-Kritiker wieder i…
marathonte dazu nur anmerken, daß die Leute, die von einem
schwierigen Ausstieg berichten mit Sicherheit nicht alle ein komplett
weichgekochtes Hirn haben.
Aus welchem Grund sollte jemand, der sich entschließt auszusteigen,
solch haarsträubende Geschichten erfinden, die es teilweise über den
Scientology-Ausstieg gibt?
Da wird von Psychoterror berichtet und sogar von physischer Gewalt
oder zumindest Gewaltandrohung.
Ich finde, man sollte solchen Menschen zuhören.
Wenn mir ein junges Mädchen erzählt, es sei vergewaltigt worden, dann
glaube ich ihr doch auch ersteinmal. In diesem Fall gibt es einen
Täter. Und dieser ist nur vor dem Gesetz so lange unschuldig, bis ihm
die Schuld bewiesen wurde. Schuldig ist er dennoch, wenn er die Tat
begangen hat.
Ich will damit sagen, daß man auch schuldig sein kann, wenn einem die
Schuld nicht nachgewiesen werden kann.
Das Problem einer solch großen Vereinigung wie Scientology ist, daß
Leute, die solchen Terror ausüben würden, einen extremen Schutz
erfahren könnten, z.B. falsche Zeugen usw. Das Opfer hingegen bleibt
gegen diese Moloch einfach wehrlos, weil allein und häufig nach
längerem Auditing-Marathon auch noch mittellos.
Wenn mir also in Zukunft jemand erzählt, er sei dem Terror von
Scientology ausgesetzt, weil er aussteigen will, dann werde ich ihm
zuhören, denn der Ausstieg könnte ja sehr leicht möglich sein, wenn
sich beide einig sind.
Das Mitglied will raus, wird an der Tür verabschiedet und die
Geschichte ist zuende. Niemand hätte da einen Grund, sich solche
Terror-Stories aus den Fingern zu saugen.
Somit bleibe ich bei meinem - wenn auch zugegebenen Vorurteil -
Scientology ist eine kriminelle Vereinigung die gefährlich ist, da
sie gut strukturiert ist, Unterstützung aus besten Kreisen erfährt
und somit einen Machtapparat an der Hand hat, der nicht zu
unterschätzen ist. Außerdem werden Schwächen von Leuten zunächst
professionell aufgedeckt um diese dann wirtschaftlich zu nutzen. Ganz
zu schweigen von den Dingen, zu denen die Leute bewegt werden. Ich
meide auch in Zukunft Filme mit Tom Cruise und John Travolta (um nur
Beispiele zu nennen).
Damit würde ich Scientology indirekt unterstützen.
